"Freiheit im Fadenkreuz" - Terror in unserer Gesellschaft - Vortrag und Gespräch in der Friedenskirche am 17.10.17

Erstellt am 12.10.2017

„Wovor fürchten sich die Bundesbürger eigentlich am meisten? Es ist nicht die Angst vor Krankheit, vor Arbeitslosigkeit oder vor dem Zerbrechen der Partnerschaft. Private Sorgen treten eher in den Hintergrund. Das, wovor sich die Deutschen im Jahr 2016 am meisten fürchten, ist der Terrorismus. Mit 73 Prozent rangiert diese Angst in dem seit 1991 jährlich erfassten ranking erstmals auf Platz eins."
So konstatiert das Katharina Klöcker in ihrem aktuellen Buch „Freiheit im Fadenkreuz“.
Katharina Klöcker (geb. 1972) ist Juniorprofessorin für theologische Ethik an der Ruhruniversität in Bochum. 

Am Dienstag, 17. Oktober um 19.00 ist Katharina Klöcker zu Gast in der Friedenskirche Disteln – zu einem Vortrag „Freiheit im Fadenkreuz“ und zum Gespräch.

Einer ihrer Gesprächspartner wird Holger Haufmann sein, er ist Direktionsleiter „Kriminalität“ in der Kreispolizeibehörde Recklinghausen. Die Bekämpfung von Terror ist eine neu dazu gekommene Aufgabe für unsere Polizei – und wirft manche Fragen auf:
·  Was bedeutet ein möglicher Einsatz bei einer Terrortat – mit höchster Gefahr für das eigene Leben und das der miteingesetzten Kolleginnen?
· Wie gelingt es in einem solchen Einsatz, die normalen (mit-)menschlichen Impulse, nämlich Opfer versorgen zu wollen, und durch das eigene Handeln (offensiver Schusswaffengebrauch durch Dienstwaffe und Maschinenpistole!) Unschuldige nicht zu Schaden kommen zu lassen, zurückzustellen hinter dem primären Ziel, den Täter „handlungsunfähig“ zu machen?
· An welche Grenzen führt uns solch ein Einsatz?